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Word und Outlook: Microsoft schaltet Textvorschläge standardmäßig ab

KI-Generiertes Foto

Microsoft ändert das Verhalten der Textvorhersage in Word und Outlook. Die Funktion wird künftig standardmäßig deaktiviert sein.

Ganz verschwinden wird sie aber nicht. Wer die automatischen Vorschläge beim Schreiben praktisch findet, kann sie weiterhin selbst einschalten.

Damit gibt Microsoft den Nutzern etwas mehr Kontrolle darüber, ob beim Tippen ständig Wort- und Satzvorschläge eingeblendet werden sollen.

Was ändert sich genau?

Die Textvorhersage schlägt während des Schreibens automatisch Wörter oder ganze Satzteile vor.

Das kann praktisch sein, wenn man häufig ähnliche Texte schreibt oder schnell eine E-Mail verfassen möchte. Andere empfinden die eingeblendeten Vorschläge dagegen eher als störend.

Genau hier setzt Microsoft jetzt an: Die Funktion soll nicht mehr automatisch aktiviert sein.

Wer sie nutzen möchte, muss sie künftig selbst einschalten.

Welche Programme sind betroffen?

Die Änderung betrifft mehrere Versionen von Word und Outlook.

Dazu gehören unter anderem:

  • Word für Windows
  • Word im Web
  • Word für Android
  • Word für iOS
  • klassisches Outlook für Windows
  • Outlook für Mac

Microsoft möchte damit nach eigener Aussage ein einheitlicheres Verhalten über die verschiedenen Microsoft-365-Anwendungen hinweg schaffen.

Warum macht Microsoft das?

Die offizielle Begründung ist recht einfach: mehr Wahlfreiheit für die Nutzer.

Statt automatisch davon auszugehen, dass jeder Textvorschläge haben möchte, wird die Funktion künftig bewusst optional behandelt.

Das ist durchaus nachvollziehbar. Gerade beim Schreiben längerer Texte können solche Vorschläge hilfreich sein, sie können aber genauso gut den Schreibfluss unterbrechen.

Textvorschläge lassen sich weiterhin aktivieren

Wer die Funktion gerne verwendet, muss darauf nicht verzichten.

In den Einstellungen von Word beziehungsweise Outlook lässt sich die Textvorhersage weiterhin einschalten.

Der genaue Weg kann je nach Plattform etwas unterschiedlich aussehen, grundsätzlich findet sich die Option aber in den Einstellungen rund um Schreiben beziehungsweise Textvorhersagen.

Danach erscheinen beim Tippen wieder entsprechende Vorschläge.

Keine Abschaffung der Funktion

Wichtig ist: Microsoft entfernt die Textvorhersage nicht.

Es handelt sich lediglich um eine Änderung der Standardeinstellung.

Das heißt:

Bisher: Textvorschläge waren standardmäßig aktiv.
Künftig: Textvorschläge sind standardmäßig deaktiviert.

Wer sie braucht, schaltet sie einfach wieder ein.

Wann wird die Änderung ausgerollt?

Einen genauen Termin für alle Nutzer hat Microsoft bislang nicht genannt.

Auch ist noch nicht ganz klar, ob die Änderung gleichzeitig auf allen Plattformen erscheint oder schrittweise verteilt wird.

Wer Word oder Outlook regelmäßig nutzt, dürfte die neue Standardeinstellung daher nach und nach sehen.

Fazit

Microsoft macht bei Word und Outlook etwas, das viele Nutzer vermutlich begrüßen werden: weniger automatische Einmischung, mehr eigene Entscheidung.

Die Textvorhersage bleibt erhalten, wird aber künftig nicht mehr ungefragt aktiviert.

Wer schnell mit Vorschlägen arbeiten möchte, kann sie weiterhin einschalten. Wer lieber ohne automatische Ergänzungen schreibt, muss künftig nichts mehr abschalten.

Für eine Funktion, die je nach Nutzer entweder praktisch oder nervig sein kann, ist das vermutlich die sinnvollere Standardeinstellung.