Sicherheit

Chinesische Hacker nutzen KI-Tool ARTEX für Angriffe auf über 200 Organisationen

KI-Generiertes Foto

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur unseren Arbeitsalltag, sondern zunehmend auch die Methoden von Cyberkriminellen. Wie weit diese Entwicklung inzwischen geht, zeigt eine aktuelle Untersuchung des Sicherheitsunternehmens CrowdStrike.

Demnach hat eine mutmaßlich staatlich unterstützte chinesische Hackergruppe mithilfe des KI-Werkzeugs ARTEX innerhalb kurzer Zeit mehr als 200 Organisationen weltweit ins Visier genommen. Betroffen sind unter anderem Regierungsbehörden, Telekommunikationsunternehmen sowie Einrichtungen aus der Verteidigungs-, Pharma- und Halbleiterindustrie.

Besonders bemerkenswert ist dabei nicht nur die Anzahl der Ziele. Die Angreifer setzen KI-Agenten ein, die verschiedene Angriffsschritte selbstständig koordinieren und mehrere Organisationen gleichzeitig bearbeiten können.

Bei neun Organisationen konnten die Sicherheitsforscher bereits Aktivitäten nach einer erfolgreichen Kompromittierung bestätigen.

Hackergruppe Vapor Panda setzt auf künstliche Intelligenz

Hinter der Angriffskampagne steckt nach Einschätzung von CrowdStrike die chinesische Hackergruppe Vapor Panda, die früher unter dem Namen VexatiousTemper geführt wurde.

Die Gruppe ist bereits seit 2021 bekannt und konzentriert sich vor allem auf gezielte Angriffe gegen Regierungsstellen, Unternehmen und andere Einrichtungen mit interessanten Informationen.

Im Mittelpunkt steht dabei weniger der schnelle finanzielle Gewinn als vielmehr die langfristige Beschaffung von Daten und der Aufbau dauerhafter Zugänge.

Nun scheint Vapor Panda seine bisherigen Methoden mit künstlicher Intelligenz deutlich auszuweiten.

Seit dem 17. Oktober 2026 beobachtet CrowdStrike eine Kampagne, bei der das Framework ARTEX gegen zahlreiche hochwertige Ziele eingesetzt wird.

Innerhalb von elf Tagen wurden Aktivitäten gegen mehr als 200 unterschiedliche Organisationen in mindestens 14 Ländern festgestellt.

Dabei wurden nicht einfach nur einzelne Systeme automatisiert überprüft. Die Angreifer versuchten, mehrere komplexe Angriffe parallel durchzuführen.

Genau darin liegt die eigentliche Besonderheit dieser Kampagne.

Was ist ARTEX und wie funktioniert das KI-Werkzeug?

ARTEX ist ein in der Programmiersprache Go entwickeltes Framework für automatisierte Sicherheitstests.

Ursprünglich wurde es als Open-Source-Projekt veröffentlicht und sollte verschiedene Aufgaben bei Penetrationstests mithilfe künstlicher Intelligenz unterstützen.

Solche Werkzeuge können grundsätzlich auch bei legalen Sicherheitsüberprüfungen eingesetzt werden.

Problematisch wird es allerdings, wenn Angreifer sie für unbefugte Zugriffe verwenden.

ARTEX kann mehrere KI-Modelle miteinander verbinden und unterschiedliche Aufgaben auf spezialisierte Agenten verteilen.

Dabei arbeitet das System vereinfacht gesagt mit einer Art digitalem Team.

Ein übergeordneter Agent plant die nächsten Schritte. Weitere Agenten übernehmen einzelne Aufgaben, beispielsweise die Untersuchung erreichbarer Systeme, die Suche nach Schwachstellen oder die Auswertung bereits gesammelter Informationen.

Die Ergebnisse werden anschließend zusammengeführt und für weitere Entscheidungen genutzt.

Das Besondere: Die einzelnen Arbeitsschritte müssen nicht ständig von einem Menschen vorgegeben werden.

Die KI kann auf neue Erkenntnisse reagieren und bei Problemen alternative Vorgehensweisen ausprobieren.

Der menschliche Angreifer bleibt allerdings weiterhin beteiligt. Er bestimmt die Ziele, gibt Anweisungen und greift bei wichtigen Entscheidungen ein.

ARTEX ersetzt also nicht vollständig den Hacker, sondern ermöglicht es ihm, wesentlich mehr Aufgaben gleichzeitig zu erledigen.

DeepSeek übernimmt einen großen Teil der Arbeit

Nach Angaben von CrowdStrike verwendete Vapor Panda für die Kampagne hauptsächlich das chinesische KI-Modell DeepSeek.

Zusätzlich kam ein weiteres kommerzielles Sprachmodell zum Einsatz, dessen genaue Identität die Forscher bislang nicht bestätigen konnten.

ARTEX übernimmt dabei die Koordination der verschiedenen KI-Agenten.

Wie umfangreich diese automatisierte Arbeit tatsächlich war, zeigt eine besonders auffällige Zahl.

Bei einem einzelnen Angriff verarbeiteten die Planungsagenten laut CrowdStrike ungefähr 1,4 Milliarden Eingabe-Token.

Token sind vereinfacht gesagt kleine Texteinheiten, mit denen KI-Sprachmodelle arbeiten.

Die enorme Menge deutet darauf hin, wie viele Informationen, Zwischenergebnisse und Anweisungen während eines solchen Angriffs verarbeitet werden.

Natürlich bedeutet eine hohe Tokenzahl nicht automatisch, dass ein Angriff besonders erfolgreich war.

Sie zeigt aber, in welchem Umfang die Angreifer ihre Abläufe inzwischen automatisieren.

Aus meiner Sicht ist genau das der entscheidende Punkt. KI muss keine völlig neuen Angriffsmethoden erfinden, um gefährlich zu werden. Es reicht bereits, wenn bekannte Methoden plötzlich in einem erheblich größeren Umfang eingesetzt werden können.

Mehr als 200 Organisationen weltweit betroffen

Die von CrowdStrike beobachtete Kampagne richtete sich gegen Einrichtungen aus verschiedenen Ländern und Branchen.

Besonders häufig tauchen Regierungsstellen und Unternehmen mit strategisch wichtigen Informationen auf.

Zu den untersuchten Zielen gehören unter anderem:

  • Außenministerien und weitere Regierungsstellen in Lateinamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten.

  • Ein Innenministerium im Nahen Osten.

  • Regierungs- und Sicherheitsbehörden eines europäischen Landes.

  • 19 Organisationen in den USA aus der Pharma-, Halbleiter-, Verteidigungs-, Nuklear- und Finanzbranche.

  • Telekommunikationsanbieter in den USA, Belgien und auf den Philippinen.

  • Forschungseinrichtungen und sogenannte Thinktanks.

Die Auswahl der Ziele deutet auf ein besonderes Interesse an politischen, wirtschaftlichen und technologischen Informationen hin.

Gerade Unternehmen aus der Halbleiter- und Verteidigungsindustrie verfügen häufig über Daten, die für staatliche Nachrichtendienste interessant sein können.

Auch Telekommunikationsanbieter gehören seit Jahren zu den bevorzugten Zielen professioneller Spionagegruppen.

Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen einem Angriff und einer erfolgreichen Kompromittierung.

Dass mehr als 200 Organisationen ins Visier genommen wurden, bedeutet nicht, dass sämtliche Einrichtungen erfolgreich gehackt wurden.

CrowdStrike konnte bei neun Organisationen Aktivitäten nach einer erfolgreichen Kompromittierung bestätigen.

Bei mindestens zwölf weiteren Organisationen wurden außerdem Versuche beobachtet, durch das systematische Ausprobieren von Zugangsdaten Zugriff zu erhalten.

Schadsoftware BLOODALCHEMY kommt zum Einsatz

Bei den bestätigten Einbrüchen verwendeten die Angreifer unter anderem die Schadsoftware BLOODALCHEMY.

Dabei handelt es sich um eine Hintertür, die mit der bekannten Malware-Familie ShadowPad verwandt ist.

Solche Programme ermöglichen es Angreifern, nach einem erfolgreichen Einbruch weiterhin auf kompromittierte Systeme zuzugreifen.

BLOODALCHEMY wurde beispielsweise bei einem Innenministerium im Nahen Osten und einem Außenministerium in Lateinamerika eingesetzt.

Nach der Installation konnten die Angreifer weitere Aktivitäten innerhalb der betroffenen Netzwerke durchführen.

Dazu gehörten unter anderem die Untersuchung vorhandener Systeme, die Suche nach Zugangsdaten und die Erkundung interner Netzwerkstrukturen.

Besonders interessant ist dabei die Kombination aus klassischen Angriffswerkzeugen und künstlicher Intelligenz.

Die KI übernimmt nicht zwangsläufig die gesamte technische Arbeit. Stattdessen koordiniert sie bekannte Werkzeuge und Methoden, um möglichst effizient zum gewünschten Ergebnis zu gelangen.

Damit lassen sich auch umfangreiche Angriffsketten deutlich schneller abarbeiten.

KI-Agenten suchen selbstständig nach alternativen Angriffswegen

Die von CrowdStrike ausgewerteten Aufzeichnungen zeigen, wie flexibel ARTEX innerhalb der beobachteten Angriffe eingesetzt wurde.

Die KI-Agenten untersuchten nicht nur klassische Webserver.

Auch Cloud-Dienste, Container-Umgebungen, Active Directory, E-Mail-Systeme und VPN-Zugänge wurden in die Angriffe einbezogen.

In einem Fall nutzten die Angreifer Sicherheitsprobleme in der Authentifizierung und bei der Verarbeitung von XML-Daten, um Zugriff auf Cloud-Ressourcen zu erhalten.

Anschließend konnten weitreichende Berechtigungen innerhalb der betroffenen Umgebung erlangt werden.

Bei einem anderen Unternehmen wurden unter anderem Web-Shells eingesetzt und Sicherheitsprobleme innerhalb einer Container-Infrastruktur ausgenutzt.

Besonders aufschlussreich ist ein weiterer Fall aus dem Regierungsumfeld.

Dort nutzten die Angreifer ältere Authentifizierungsschlüssel, die offenbar seit 2022 nicht mehr ausgetauscht worden waren.

Mit diesen Informationen konnten sie zusätzliche Zugriffsrechte erlangen und E-Mail-Postfächer auslesen.

Später wurden auch VPN-Konfigurationen und ältere Zugangsinformationen verwendet, um weitere interne Systeme zu erreichen.

Die Beispiele zeigen ein bekanntes Problem: Viele erfolgreiche Angriffe entstehen nicht durch eine einzige spektakuläre Sicherheitslücke.

Oft reicht es aus, mehrere kleinere Schwachstellen, veraltete Zugangsdaten und unzureichende Berechtigungen miteinander zu kombinieren.

ARTEX macht genau diese Suche nach möglichen Angriffswegen deutlich effizienter.

Angreifer versuchen auch Sicherheitssoftware zu umgehen

Besonders problematisch ist, dass die KI-Agenten nicht nur nach verwundbaren Systemen suchten.

Die Angreifer versuchten offenbar auch gezielt herauszufinden, auf welchen Rechnern bestimmte Sicherheitslösungen nicht installiert waren.

In einem dokumentierten Fall wurde ARTEX angewiesen, Windows-Systeme innerhalb einer Domäne zu finden, auf denen kein CrowdStrike-Falcon-Sensor vorhanden war.

Damit konnten die Angreifer möglicherweise solche Systeme bevorzugen, auf denen ihre Aktivitäten weniger leicht erkannt werden.

Das zeigt, dass künstliche Intelligenz inzwischen auch bei der gezielten Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt wird.

Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine magische Fähigkeit, mit der jede Schutzsoftware automatisch ausgeschaltet werden kann.

Vielmehr unterstützt die KI den Angreifer dabei, Schwachstellen in der vorhandenen Sicherheitsarchitektur zu finden.

Gerade deshalb ist eine möglichst vollständige Überwachung aller wichtigen Systeme entscheidend.

Ein einzelner schlecht geschützter Server kann schließlich ausreichen, um einem Angreifer den nächsten Schritt innerhalb eines Netzwerks zu ermöglichen.

ARTEX wird offenbar von mehreren Hackergruppen verwendet

Die aktuelle Kampagne ist nicht der erste bekannte Missbrauch von ARTEX.

Bereits im Oktober berichteten Sicherheitsforscher von Zscaler über Angriffe auf südkoreanische Finanzunternehmen, bei denen das Framework ebenfalls eingesetzt wurde.

In diesem Zusammenhang sollen persönliche Informationen von ungefähr 67.000 Menschen abgeflossen sein.

Auch Microsoft hat über eine separate Angriffskampagne berichtet, bei der ARTEX eine Rolle spielte.

Das deutet darauf hin, dass das Werkzeug innerhalb kurzer Zeit bei unterschiedlichen Angreifern Verbreitung gefunden hat.

Der ursprüngliche Entwickler, der unter dem Namen Autumn-27 bekannt ist, hat das Projekt inzwischen auf Closed Source umgestellt.

Der Quellcode ist damit nicht mehr in derselben Form öffentlich verfügbar.

Allerdings bedeutet das nicht, dass bereits heruntergeladene Versionen oder vorhandene Kopien plötzlich verschwunden sind.

Einmal verbreitete Werkzeuge lassen sich nur schwer vollständig zurückholen.

Das eigentliche Problem bleibt deshalb bestehen.

CrowdStrike warnt auch vor weiteren chinesischen Hackergruppen

Neben Vapor Panda beschäftigt sich CrowdStrike derzeit mit mehreren weiteren mutmaßlich staatlich unterstützten Angreifergruppen aus China.

Dazu gehören Hollow Panda, Overcast Panda, Titan Panda und Veiled Panda.

Die Gruppen verfolgen unterschiedliche Ziele und verwenden teilweise eigene Schadprogramme.

Besonders auffällig ist Overcast Panda.

Diese Gruppe soll unter anderem Geräte von Personen angegriffen haben, die sich beruflich in China aufhielten.

Dabei kam die speziell entwickelte Schadsoftware FlowCloud zum Einsatz, die unter anderem Informationen sammeln, Bildschirminhalte aufzeichnen und Zugangsdaten auslesen kann.

Titan Panda konzentriert sich dagegen auf Angriffe gegen Einrichtungen aus dem juristischen Bereich.

Die Gruppe soll unter anderem Schwachstellen in einer von Kanzleien verwendeten Software ausgenutzt haben, um unbefugten Zugriff auf interne Systeme zu erhalten.

Die Aktivitäten zeigen, dass sich die Bedrohung nicht auf eine einzelne Hackergruppe oder ein bestimmtes KI-Werkzeug beschränkt.

ARTEX ist vielmehr ein weiteres Beispiel dafür, wie sich bereits vorhandene Methoden mit neuen Technologien kombinieren lassen.

Was bedeutet das für Unternehmen und Administratoren?

Die aktuellen Erkenntnisse zeigen vor allem, dass Unternehmen ihre vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen konsequent umsetzen müssen.

Denn auch wenn ARTEX künstliche Intelligenz verwendet, beruhen viele der beobachteten Angriffe weiterhin auf bekannten Schwachstellen.

Dazu gehören unzureichend abgesicherte Webanwendungen, übermäßige Berechtigungen, alte Zugangsdaten und fehlende Sicherheitsüberwachung.

CrowdStrike empfiehlt deshalb unter anderem, kompromittierte oder möglicherweise offengelegte Zugangsschlüssel auszutauschen und besonders wichtige Systeme konsequent zu überwachen.

Weitere sinnvolle Maßnahmen sind:

  • Veraltete Zugangsdaten ersetzen: Besonders alte Authentifizierungs- und Signaturschlüssel sollten überprüft werden.

  • Berechtigungen begrenzen: Benutzerkonten und Cloud-Dienste sollten nur auf die tatsächlich benötigten Ressourcen zugreifen können.

  • Sicherheitsupdates installieren: Öffentlich erreichbare Anwendungen und Netzwerkgeräte müssen regelmäßig aktualisiert werden.

  • Systeme vollständig überwachen: Sicherheitslösungen sollten möglichst auf allen relevanten Servern und Endgeräten vorhanden sein.

  • Ungewöhnliche Aktivitäten erkennen: Automatisierte Anmeldeversuche, auffällige Netzwerkzugriffe und verdächtige Administratoraktionen sollten untersucht werden.

Besonders wichtig finde ich dabei den Umgang mit älteren Zugangsdaten.

Der Fall mit den seit 2022 nicht erneuerten Schlüsseln zeigt ziemlich deutlich, dass längst bekannte Sicherheitsprobleme auch Jahre später noch ausgenutzt werden können.

KI macht solche Versäumnisse nicht erst gefährlich. Sie kann Angreifern allerdings dabei helfen, sie schneller zu entdecken und systematisch auszunutzen.

Fazit: KI verändert vor allem das Tempo von Cyberangriffen

Die von CrowdStrike untersuchte Kampagne zeigt, wie stark künstliche Intelligenz die Arbeitsweise professioneller Hackergruppen bereits verändert.

Mehr als 200 Organisationen innerhalb weniger Tage anzugreifen, ist auch für gut organisierte Gruppen eine erhebliche Aufgabe.

Mit Werkzeugen wie ARTEX können Angreifer viele dieser Arbeitsschritte automatisieren und gleichzeitig mehrere Ziele untersuchen.

Dabei bleibt der Mensch weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Operation. Er bestimmt die Ziele und lenkt die KI-Agenten in die gewünschte Richtung.

Aus meiner Sicht liegt die eigentliche Gefahr deshalb weniger darin, dass eine künstliche Intelligenz plötzlich vollkommen selbstständig Unternehmen angreift.

Entscheidend ist, dass bereits bekannte Angriffsmethoden durch KI schneller, umfangreicher und mit weniger menschlichem Aufwand eingesetzt werden können.

Das stellt Sicherheitsabteilungen vor neue Herausforderungen.

Unternehmen müssen nicht zwangsläufig völlig neue Schutzmechanismen erfinden. Sie müssen aber dafür sorgen, dass bestehende Sicherheitsmaßnahmen zuverlässig funktionieren und möglichst keine unnötigen Lücken entstehen.

Denn wenn Angreifer ihre Arbeit immer stärker automatisieren, werden schlecht geschützte Systeme und veraltete Zugangsdaten noch schneller zum Problem.

Quellen

CrowdStrike – 29. Oktober 2026
VAPOR PANDA Uses AI-Driven ARTEX to Scale a Global Espionage Campaign
https://www.crowdstrike.com/en-us/blog/vapor-panda-uses-artex-to-scale-global-campaign/

The Hacker News – 30. Oktober 2026
Chinese Hackers Use AI-Powered ARTEX to Target Over 200 Organizations Worldwide
https://thehackernews.com/2026/10/chinese-hackers-use-ai-powered-artex-to.html

Zscaler ThreatLabz – 14. Oktober 2026
Threat Actor Abuses Agentic AI Pentesting Framework to Target South Korean Financial Institutions
https://www.zscaler.com/blogs/security-research/threat-actor-abuses-agentic-ai-pentesting-framework-target-south-korean

Microsoft Security Blog – 21. Oktober 2026
Storm-0940 uses ARTEX agentic AI in ConnectWise supply-chain compromise
https://www.microsoft.com/en-us/security/blog/2026/10/21/storm-0940-uses-artex-agentic-ai-connectwise-supply-chain-compromise/